Suchen in den Weiten des Webs

Jul 11, 04:40 AM

Dazugelernt

Danke erstmal für die Hinweise auf “+/-”-Feature bei Google, auf Google Insights for Search (mal wieder so ein Beta-Knüller) und auf sciencewatch.com.

Suchstil

Habe ich ein Buch, so schaue ich dort erst nach. Habe ich eine Rechnung zu lösen, die nicht mehr durch Kopfrechnung lösbar ist, so nehme ich meinen echten Taschenrechner. Suchen im Internet macht keinen Spaß. Finden natürlich schon.

Tipps

  • Klares Suchziel definieren.
  • Nicht ablenken lassen
  • Bookmarks setzen, falls man auf interessanter Seite landet, die aber nicht dem Suchziel entspricht.
  • Tagsifter in Firefox installieren.
  • Nicht zuviel Zeit verschwenden. Erste akzeptable Lösung verwenden.
  • Iterativ suchen: auf gut Glück ein paar Suchbegriffe eingeben. Bei guten Ergebnissen eventuell mit ‘+ xyz’ den Ergebnisraum weiter eingrenzen. Bei vielen schlechten Ergebnissen einen häufig vorkommenden Suchbegriff mit ‘- xyz’ ausschließen
  • Wenn man merkt, dass man immer ähnliche Suchanfragen stellt, entweder Bookmarks auf die besten Seiten setzen oder sich ein Buch zum Thema anschaffen
  • Hat man Fragen zur Syntax / Semantik einer Programmiersprache, kann man diese manchmal schneller beantworten, in dem man einen kleinen Unit-Test schreibt, als dass man im Web sucht.
  • Wissen ist Suchen und Finden vereint
  • Ist man mit einer Antwort sehr zufrieden, kann man sich diese mit einem Notizblock-System notieren

Ich suche nur noch nach neuen Sachen in Suchmaschinen, ansonsten nur noch lokal in meinem Lesezeichen-Bestand.

Suchmaschinen

Ich erinnere mich noch an die Zeit, wo Google ein Geheimtipp war, und Yahoo der Marktführer der Suchmaschinen. Was sonst noch Interessantes auf dem Markt ist:

  • Znout – Auf Google basierende Suchmaschine, die ihre CO2-Bilanz nach eigenen Angaben über Anzeigenwerbung ausgleicht.
  • Wolfram Alpha – dürfte aber wohl mittlerweile jeder kennen

Kurioses und Nebensächliches

  • Wenn man im riesigen Internet nach einem Lösungsweg für ein Softwareproblem sucht, auch einen findet und dann feststellt, dass man den Autor, der die Lösung in das Web gestellt hat, kennt.
  • Forestle – eine Suchmaschine, die suggeriert, dass man pro Suche mit ihr 0,1 Quadratmeter Regenwald rettet. Liest man sich die Beschreibung genau durch, merkt man, dass man hier etwas beschissen wird: man muss auf die Anzeigen klicken, damit Forestle Einnahmen erzielt (was ich nie tue) und die Angabe auf der Startseite sich auf die statistische Häufigkeit der Klicks auf Anzeigen pro Suche bezieht.
  • Google als Suchmaschine für Suchmaschinen
  • Indien hat bei Google Insights for Search bei vielen Themen rund um die Informatik und Programmierung eine tiefblaue Färbung (viele Anfragen)
Julius Adorf

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Kommentar

 
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