Als besonders gute Idee habe ich empfunden, ich die Suchhistorie und die Suchergebnisse abzuspeichern. Nachdem man vermutlich vergleichsweise viel Zeit mit dem Suchen verpulvert, kann man saich diesen kleinen Mehraufwand schon noch leisten. Er wird sich spätestens, wenn sich herausstellt, dass man noch mehr bzw. andere ähnliche Literatur benötigt, eventuell vielfach auszahlen.
Hier noch eine fixe Idee für eine zukünftige Suchmaschine: man sucht, und bekommt ein navigierbares Kreisdiagramm vorgesetzt. Man kann nun ein Suchergebnis (Punkt auf dem Diagramm) markieren, und dann Kriterien auswählen, wie z.B. “Thematische Nähe”, “Autor”, Kombinationen aus beiden, o.Ä.. Die Idee ist, dass sich dann nach dem Kriterium ähnliche Objekte sich in der Nähe des markierten Ergebnisses bewegen. Nachdem man dieser Erklärung sicherlich nicht komplett folgen konnte – so in der Art:

Quelle: http://ranking.zeit.de/che10/CHE
Also letztendlich eine grafische Krücke für die Ergebnisanalyse.
Wie funktioniert denn SFX nochmal? Also nicht, was man damit tun kann, sondern wieso es in den Suchergebnissen auf “Web of Science” auftaucht.
Es gibt diese graphischen Versuche schon in mehreren Oberflächen, richtig überzeugt haben sie mich bisher nicht. Aber vielleicht bin ich auch eher der Tabellen- als der graphische Typ.
SFX: Sie haben im Web of Science ja nur den Nachweis, dass es einen Aufsatz gibt. Was tun Sie also, wenn Sie ihn lesen wollen? Richtig, Sie lassen sich von SFX weiter helfen, am besten zum eText.
— Schlindwein, Birgid · Jun 30, 01:46 AM · #
Ich habe tatsächlich eine “Citation Map” als Applet im Web of Science entdeckt. Leider hat sie bei beiden Beispiel-Artikeln, die ich ausprobiert habe, nur ein komisches rotes Kasterl gezeigt, obwohl die Artikel mehrfach zitiert wurden. Insofern kann ich nicht mehr dazu sagen.
— Julius · Jul 4, 06:34 AM · #