17. July 2009
Mit gutem Gewissen kann ich hier das Projekt abschließen und als Erfolg verbuchen. Der Blog wird wohl bis auf weiteres online bleiben, aber nicht mehr aktualisiert.

14. July 2009
Siehe auch Blog von Fr. Schlindwein. Da ist die Idee her.
Es gibt natürlich nützliche Anfragen und welche, die Dooblet etwas “umfunktionieren”, und nach Ratschlägen für das Leben suchen:
Zuallererst mal ein sehr nützliches Ergebnis:

Wenn man sich über seinen PC ärgert:

Wer nach Metaphern sucht:

Hmm…, warum denn das:

Ähm, hier liegt Dooblet wohl etwas daneben:

Findet politische Gegner:


Auch Ratschläge in mancherlei Lebenssituation:

Für alle, die ein Schlafdefizit andersweitig
ausgleichen wollen:

Und letztlich für wohl der Hauptsatz der Schulmathematik:

11. July 2009
Dazugelernt
Danke erstmal für die Hinweise auf “+/-”-Feature bei Google, auf Google Insights for Search (mal wieder so ein Beta-Knüller) und auf sciencewatch.com.
Suchstil
Habe ich ein Buch, so schaue ich dort erst nach. Habe ich eine Rechnung zu lösen, die nicht mehr durch Kopfrechnung lösbar ist, so nehme ich meinen echten Taschenrechner. Suchen im Internet macht keinen Spaß. Finden natürlich schon.
Tipps
- Klares Suchziel definieren.
- Nicht ablenken lassen
- Bookmarks setzen, falls man auf interessanter Seite landet, die aber nicht dem Suchziel entspricht.
- Tagsifter in Firefox installieren.
- Nicht zuviel Zeit verschwenden. Erste akzeptable Lösung verwenden.
- Iterativ suchen: auf gut Glück ein paar Suchbegriffe eingeben. Bei guten Ergebnissen eventuell mit ‘+ xyz’ den Ergebnisraum weiter eingrenzen. Bei vielen schlechten Ergebnissen einen häufig vorkommenden Suchbegriff mit ‘- xyz’ ausschließen
- Wenn man merkt, dass man immer ähnliche Suchanfragen stellt, entweder Bookmarks auf die besten Seiten setzen oder sich ein Buch zum Thema anschaffen
- Hat man Fragen zur Syntax / Semantik einer Programmiersprache, kann man diese manchmal schneller beantworten, in dem man einen kleinen Unit-Test schreibt, als dass man im Web sucht.
- Wissen ist Suchen und Finden vereint
- Ist man mit einer Antwort sehr zufrieden, kann man sich diese mit einem Notizblock-System notieren
Ich suche nur noch nach neuen Sachen in Suchmaschinen, ansonsten nur noch lokal in meinem Lesezeichen-Bestand.
Suchmaschinen
Ich erinnere mich noch an die Zeit, wo Google ein Geheimtipp war, und Yahoo der Marktführer der Suchmaschinen. Was sonst noch Interessantes auf dem Markt ist:
- Znout – Auf Google basierende Suchmaschine, die ihre CO2-Bilanz nach eigenen Angaben über Anzeigenwerbung ausgleicht.
- Wolfram Alpha – dürfte aber wohl mittlerweile jeder kennen
Kurioses und Nebensächliches
- Wenn man im riesigen Internet nach einem Lösungsweg für ein Softwareproblem sucht, auch einen findet und dann feststellt, dass man den Autor, der die Lösung in das Web gestellt hat, kennt.
- Forestle – eine Suchmaschine, die suggeriert, dass man pro Suche mit ihr 0,1 Quadratmeter Regenwald rettet. Liest man sich die Beschreibung genau durch, merkt man, dass man hier etwas beschissen wird: man muss auf die Anzeigen klicken, damit Forestle Einnahmen erzielt (was ich nie tue) und die Angabe auf der Startseite sich auf die statistische Häufigkeit der Klicks auf Anzeigen pro Suche bezieht.
- Google als Suchmaschine für Suchmaschinen
- Indien hat bei Google Insights for Search bei vielen Themen rund um die Informatik und Programmierung eine tiefblaue Färbung (viele Anfragen)
7. July 2009
Mal sehen, was so auf dem Markt ist. Auch hier gilt das Prinzip der Subjektivität. Ich schreibe einfach das erste, was mir auffällt. Was ich noch nachtragen werde, sind die Versionen, die ich getestet habe.
Zotero Firefox Extension
- nette Idee, da man eh meiste Zeit bei der Recherche im Browser verbringt.
- bietet Schnittstellen zu Amazon, Google Scholar, CiteseerX, etc.
- komische Mischung aus deutsch/englischer Benutzeroberfläche
- Schnappschußfunktion funktioniert nicht zuverlässig, speichert Seite, statt einfach Screenshot zu machen
- sehr gut für “schnell mal Titel abspeichern”

Referencer:
- GNOME
- recht saubere Oberfläche
- arbeitet hautpsächlich auf Dateien
- sollte mit ISI Web of Knowledge kommunizieren
- Copy&Paste-Schnittstelle über Bibtex
- erlaubt Tagging (!)
- Oberfläche wirkt noch nicht komplett ausgereift
- arbeitet hauptsächlich auf Dateien, sehr gut für PDFs etc.

Jabref:
- eine Menge an Dependencies (Ubuntu 9.10)
- ähnlicher Aufbau wie Citavi
- sieht auf GNOME + Ubuntu etwas seltsam aus, kann man aber sicher patchen, indem man in den Quellen das Look-And-Feel anders setzt
- sieht recht tauglich aus
- hat einige Schnittstellen z.B. CiteSeer, noch nicht ausprobiert

Pybliographer:
- saubere GNOME-Oberfläche
- schnell zu installieren
- Pythonic
- einfach zu bedienen
- hat sich einmal verabschiedet beim Öffnen der Einstellungen
- Eingabe-/Ausgabe-Schnittstellen Bibtex, Ovid, ISIFile, …
- mein bisheriger Favorit

Tellico:
- saubere KDE-Oberfläche
- man kann auch Wein damit sammeln
- viele Schnittstellen
- Export zu Bibtex hat bei mir nicht hingehauen (kann auch Fehlbedienung sein)

Bibus:
- eine Menge an Dependencies auf Ubuntu 9.10
- erzwingt Setup einer Datenbank, geht eventuell mit SQLite automatisch (bei mir nicht) , für mich war die einfachste Lösung: apache2 + php + mysql + phpmyadmin
- stürzt bei mir ab, wahrscheinlich habe ich falsche Version von Python oder einer Library o.Ä.
- keine Zeit mich um diese Probleme zu kümmern
- schade eigentlich, die Screenshots sehen vielversprechend aus
Mendeley:
- ein Web 2.0-Tool
- kostenlos
- dafür natürlich alle Daten für mendeley.com einsehbar, Geschäftsmodell
- Oberfläche sieht toll und einfach aus
- dutzende Importierfunktionen im Browser
- noch nicht ausprobiert
- konnte mich noch nicht überwinden
7. July 2009
Und schon gibt es eine Möglichkeit, mein Wissen/Nichtwissen aus der Vorlesung anzuwenden. Ich werde im Rahmen eines Seminars einen Vortrag halten über “Intel Thread Building Blocks” für C++. Besondere Herausforderung dabei ist:
- ich kann kein C++
- ich habe von Intel Thread Building Blocks noch nie etwas gehört
- eine Literaturliste muss bis Ende Juli her
- in zwei Monaten ist Deadline
- das muss neben den Prüfungen her auch noch geschehen
- eine Stunde Vortragszeit
- hohe Qualitätsansprüche von allen Seiten inklusive mir
———————————— IK to the rescue ————————————-
Warum ich das hier so stupide aufschreibe? Dient als Exempel für mich. Und vielleicht auch als Hilfe für andere. Und vielleicht hat der eine oder andere von Euch auch einen Kommentar. Ran an den Selbstversuch, auch wenn es einer der unspektakulären Sorte ist.
Großes Problem. Strategie. Definiere Ziel. Teile Problem durch 1001. Herrsche.
Rechercheziele:
- Literatur zu C++, speziell für Dummies und für Leute aus der Java-Ecke
- Beispiele zu C++, die Syntax und Paradigmen erklären (nicht das Programmieren an sich)
- Literatur speziell zu Intel Thread Building Blocks
- Beispielcode zu Intel Thread Building Blocks
- Bücher, Artikel und weiterführende, tiefgehendere Literatur zu Intel Thread Building Blocks
Was ich nicht so sehr benötige:
- vergleichende Literatur (Alternativen werden von anderen Vorträgen abgedeckt)
- allzu abstrakte Abhandlungen (Vortrag soll den Teilnehmern was handhabbares vermitteln)
Na dann mal los…
[Update: Ergebnis]
Das habe ich in der TUM-Bibliothek gefunden:

- WoS: wie erwartet nichts zu TBB
- INSPEC: nichts gefunden zu TBB
- ZDEE: einen Artikel in Heise c’t, den ich dann der Einfachheit halber für 70 Cent erstanden habe
- CiteSeerX: Artikel eines Graduate Students der University of Wisconsin
- Sourceforge: oha, TBB ist open-source
- TBB-Homepage: eine der ergiebigsten Quellen!!
- BVB: nichts neues
- Fachhochschule München: nichts neues
Noch nichts davon gelesen. Vermutlich muss ich auch noch etwas Grundlagenliteratur beschaffen…